🌿 Das Naturschutzgebiet wurde 1981 zum Schutze der Innsbrucker Küchenschelle ausgewiesen. Es ist ein 3.490 m² großer Halbtrockenrasen.
Oberhalb des Naturschutzgebietes befinden sich landwirtschaftliche Nutzflächen in Form von Apfelbäumen und einer mehrschürigen Fettwiese, beide intensiv gedüngt.
🌱 Pflegemaßnahmen
Auf Empfehlung von Univ. Prof. Bortenschlager wurde ein einmaliges Abbrennen von Amts wegen verordnet.
Die Mahd wurde vom WWF übernommen. Da dies ungenügend oft praktiziert wurde und Verbuschungstendenzen zu beobachten waren, wurde teilweise intensiv schafbeweidet (Frühjahr) bzw. seit 1990 unregelmäßig gemäht.
Einschürige Mahd mit anschließender Entfernung des Mähguts. Der Mähzeitpunkt differierte stark von Jahr zu Jahr.
Entfernung von sich ausbreitenden Hochstauden wie Solidago canadensis/gigantea und Erigeron annuus in Zusammenarbeit mit NATOPIA.
Systematisches Jäten dieser Hochstauden um weitere Ausbreitung zu verhindern.
Zweite Mahd im Herbst eingeführt. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen übertrafen die Erwartungen bei Weitem.
🌸 Auspflanzungsversuche
Ein erster Auspflanzungsversuch mit Pulsatilla-Individuen fand im November 1994 statt (GANAHL unveröff.). Im Jahr 1998 wurden im Rahmen der Diplomarbeit Dauerflächen eingerichtet, d.h. die noch vorhandenen Individuen wurden verortet und mit Stecketiketten markiert.